Sehenswürdigkeiten in der Südtoskana

Castiglione della Pescaia

Urlaub in der Toskana Teil 2

Castiglione della Pescaia

Castiglione della Pescaia

Dieses Jahr ging es endlich in die Toskana in Urlaub und zwar in die südliche Toskana an die Küste nach PuntAla auf einen Campingplatz. Ich war mit einer Freundin dort und ihrer vierjährigen Tochter und meinem vierjährigen Sohn. Die meiste Zeit haben wir am Strand verbracht, aber ein paar Orte haben wir uns schon angesehen. Mit kleinen Kindern funktioniert Sightseeing ja nicht so gut.

Castiglione della Pescaia liegt rund 12 Kilometer vom Campingplatz PuntAla entfernt und hat rund 7300 Einwohner. Der Hot Spot dort ist eine mittelalterliche Burg aus dem 12. bis 14. Jahrhundert. Die haben wir uns angesehen. Es geht über mehrere Treppenaufgänge hinauf in die Altstadt. Von der Aussichtsterrasse unterhalb des bewohnten Turms hat man eine herrliche Aussicht auf den Ort und nach Süden bis zur Isola del Giglio sowie zum Monte Argentario. Das Städtchen ist auch ganz nett zum Einkaufen.

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Den Besuch des wundervollen mittelalterliche Städtchen Massa Marittima sollte man sich möglichst nicht entgehen lassen. Wir hatten nur einen Regentag in unserem Urlaub und waren an diesem Tag in dieser schönen Stadt. Leider regnete es doch fast durch, so dass man die Stadt nicht wirklich genießen konnte. Massa Marittima hat rund 8300 Einwohner und befindet sich auf 380 Metern Höhe. Die Gegend um Massa Marittima war schon in etruskischer und römischer Zeit besiedelt. Die Stadt verdankt ihre Gründung und ihren Aufstieg der Verlegung des Bischofssitzes von Populonia im 9. Jahrhundert. Griechische Piraten hatten Populonia zerstört, und der Bischof floh mit den Gebeinen des Heiligen Cerbonius auf diesen Hügel. 1225 erklärte sich Massa zur autonomen Republik. Die Stadt blieb über 100 Jahre lang selbstständig, lebte hauptsächlich vom Bergbau und erließ das erste Berggesetzbuch der Welt. 1335 wurde die Stadt durch Siena erobert. Mit ca. 10.000 Einwohnern war Massa Marittima als selbstständiger Stadtstaat ein bedeutendes Wirtschaftszentrum. Durch Malaria reduzierte sich die Einwohnerzahl im 16. Jahrhundert auf 500. Die stillgelegten Bergwerke wurden um 1830 revitalisiert, und die Bevölkerungszahlen stiegen wieder. Im Jahr 2000 hat Massa Marittima wieder ungefähr die gleiche Einwohnerzahl wie in den Zeiten um 1300.

Città Vecchia

Massa Marittima

Massa Marittima

Sehenswert ist heute die historische Altstadt. Wir waren in der Kathedrale San Cerbone. Aber mit kleinen Kids Kirchen besichtigen ist auch immer so eine Sache. Hauptsache, sie schreien und kreischen nicht zu laut. Sonst erntet man selbst im kinderfreundlichen Italien böse Blicke. Denn religiös sind die Italiener ja auch.

Die Kathedrale stammt aus dem 13. und 14. Jahrhundert. Wirklich beeindruckend. Die Piazza Garibaldi mit Palazzo Comunale und Palazzo dei Conti di Biserno ist das Zentrum der kleinen Stadt. Ich kam mir vor wie einer Filmkulisse, wie in einer anderen Zeit. In einem Museum waren wir nicht. Da haben 4-jährige doch noch keine Nerven für. Außerdem hatten die Museen in Massa bis 16 Uhr geschlossen so wie auch die meisten Geschäfte. In Italien herrscht ja eine lange Mittagspause von ca. 13 Uhr bis rund 16/ 17 Uhr. Dafür haben die Geschäfte abends lange auf.

Wir gingen ein bisschen durch die Gassen und in die kleinen Geschäfte in der Hoffnung auf ein Ende des Regens. Es wurde aber nicht besser. Im Gegenteil. Schließlich flüchteten wir in ein kleines Restaurant. Ich möchte die Stadt gerne nochmal bei Sonnenschein erleben.

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