Filmkritik zu Angry Birds

angry bird
Angry Bird-Luftballon

Angry Birds Luftballon

Neongrüne Schweine und wütende Birds

Heute startete der Film „Angry Birds“ in den Kinos. Bin mit meinem 4jährigen Sohn ganz spontan bei dem Regenwetter ins Kino gegangen. Es war der zweite Kinofilms seines Lebens. Im letzten Sommer haben wir die Preview zu „Ooooops- die Arche ist weg“ im Kino gesehen. Beide Filme sind 3D. Ich finde 3D-Filme für Kindergartenkinder schon etwas anspruchsvoll.
Wir waren im Leopoldkino an der Münchner Freiheit. Es war in der Spätnachmittagsvorstellung erstaunlich leer. Vor uns saß eine giggelnde Mädchenclique und hinter uns noch drei Hanseln.
Sohnemann setzte gleich die 3D-Brille auf. Sah witzig aus. War schon gespannt, wie er den Film aufnehmen würde. Zuviel Medienkonsum muss in dem Alter ja auch nicht sein. Und Kino ist vielleicht noch nicht das Wahre in dem Alter. Aber der Film war ab 0 Jahren freigegeben.
Die laute Werbung fand ich nervend und auch nicht unbedingt „kindgerecht“.
Ich finde es mittlerweile selbst oft im Kino zu laut, liegt vielleicht daran, weil ich nur noch selten dorthin gehe oder älter werde……..
Angry Birds kannte ich bisher nur von irgendwelchen Socken und Unterhosen von H&M. Diese Videospiele dazu kennen mein Sohn und ich nicht.

angry_bird_dose

Angry Birds auf Getränkedose

Die Geschichte des Films:
Die Angry Birds leben glücklich auf einer Insel. Nur ein roter Vogel wird ausgegrenzt, weil er seine Wutanfälle nicht in den Griff bekommt. Niemand mag ihn. Schließlich wird ihm vom Oberhaupt der Angry Birds eine Anti-Wut-Therapie verordnet. Dort trifft er auf andere Patienten mit dem selben Problem. Schließlich bekommen die Vögel auf ihrer Insel Besuch von neongrünen Schweinen, die vordergründig für jede Menge Spaß sorgen. Aber im Endeffekt klauen die pummeligen Schweinchen die Eier der Birds. Der rote, unbeliebte Wut-Vogel hat es geahnt, dass die Schweinchen nicht in guten Absichten auf die Insel gekommen waren. Dafür wurde er zunächst belächelt. Das Oberhaupt der Angry Birds erkennt nun, dass er Recht hatte. Der rote „Wut“-Vogel schnappt sich seine Freunde aus dem Anti-Wut-Seminar und macht sich per Floß auf den Weg in die Heimat der neongrünen Schweinchen. Fliegen können die Angry Birds leider nicht. Auf lustige Art und Weise machen sich die Vögel auf den Weg, die Eier zu retten. Mit viel Action glückt die Rettungsaktion. Es gibt viel zu lachen. Die Schweine und Vögel sehen niedlich aus.

Aber ich finde, dass die Szenen und Bilder für Kindergartenkinder zu schnell wechseln. Ab 0 Jahren hätte ich den Film nicht freigegeben. Zum Schluss wird es spannend. Der rote Vogel versucht, das letzte Ei zu retten und bleibt dabei zurück auf der Schweincheninsel, währenddessen die anderen Eier schon alle gerettet sind. Es wirkt so, als seien der Vogel und das Ei verloren. Mein Sohn fing da fast an zu weinen.
Oh! Aufgepasst! Alles will ich hier ja auch nicht erzählen. Die Tiere und vor allem die Vogelkinder sind sehr süß und niedlich mit ihren großen Kugelaugen. Der Film ist witzig, und ich kann ihn nur empfehlen. Der unbeliebte rote Vogel ist am Ende des Films beliebt und integriert. So ein Kinder-Animationsfilm enthält auch immer eine Botschaft.

 

Der Kultmama-Blog in Social Media

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.