Von der braven Handy- zur Revoluzzergeneration?

Fridaysforfuture - Demonstration für mehr Klimaschutz

Freitagsdemos für mehr Klimaschutz

Freitagsdemos

Freitagsdemos @pixabay.com

Seit einiger Zeit ist eine neue Bewegung ins Rollen gekommen. Schüler gehen weltweit auf die Straße und demonstrieren für mehr Klimaschutz. Und das alles während des normalen Schulunterrichts. Vorreiterin ist die 16jährige Schwedin Greta Thunberg. Seit mehreren Monaten geht sie freitags nicht in die Schule, sondern demonstriert für mehr Umweltschutz. Überall auf der Welt haben sich ihr Schüler und Studenten angeschlossen und weisen ebenfalls vor Parlamenten auf die missliche Lage der Umwelt hin unter dem Motto Fridays for Future.

Ist es okay, dass die Kids dafür die Schule schwänzen? Sollten Ihnen die Lehrer dafür frei geben? Die Schüler könnten ja auch nachmittags demonstrieren.
Ich finde es grundsätzlich gut, dass sich die jüngeren Leute wieder politisch einmischen. Lange hatte man den Eindruck, eine langweilige, materiell orientierte Generation wächst da heran. Wäre schön, wenn nun eine neue Zeit heranbricht, wo sich die Schüler um ihre Zukunft kümmern wie Umweltschutz, soziale Gerechtigkeit etc. Schickes Styling, oberflächliche Postings auf Instagram und Gewische am Handy sind vielen Teenies leider viel zu wichtig.

Rede ich hier wie eine alte Oma? Ich bin oft froh, dass ich zu einer Zeit groß geworden bin, als es noch keine Handys und kein Internet gab und kein WhatsApp. Im Bus habe ich Zeitung gelesen und zu Hause riefen die Schulfreundinnen auf dem Festnetz an. War das so schlecht? Nein. Niemand starrte mit dem Kopf nach unten auf so ein kleines Teil. In ein paar Jahren haben alle Nackenprobleme deswegen und die Hände und Finger verformen sich handykompatibel.

Manchmal tut mir die junge Generation leid. Sie können nicht mehr ohne die Welt von Social Media und co. Ist es so wichtig, was jemand auf Facebook postet oder wie toll das Bild auf Instagram ist? Ist diese oberflächliche Welt so wichtig? Ich finde diese Entwicklung so traurig. Auf der einen Seite sind die neuen Medien sehr faszinierend, aber man sollte sich nicht abhängig machen von ihnen. Es gibt noch andere wichtige Dinge im Leben.

 

Der Kultmama-Blog in Social Media

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