Literatur für die beste Freundin

Buchrezension

Auch Mamas wollen mal lesen

Auch Mamas wollen lesen

Literatur für die beste Freundin

Let’s get it started! Jetzt geht er los – der Geschenke-Marathon. Für das Kind und den Mann habt Ihr vielleicht schon die Gaben. Aber was ist mit der besten Freundin? Vielleicht mal ein Buch?
Nicht zu schwere Literatur sollte es sein, aber auch nicht langweilig. Da kann ich Ildiko von Kürthy empfehlen. Ich habe fast alle Bücher von ihr gelesen. Keine platte Frauenliteratur, sondern unheimlich witzig und spritzig. Die Bücher kann man locker in zwei bis drei Tagen durchlesen, falls man die Zeit dazu hat neben Kind, Haushalt und Job. Ich finde die Hamburger Schriftstellerin sehr unterhaltsam. Es sind Geschichten um Dating und Beziehungen.

In eine andere Richtung geht aber ihr Buch Unter dem Herzen: Ansichten einer neugeborenen Mutter. Die Autorin erzählt hier ihre Erlebnisse als junge, neugeborene Mutter. Ich hab das Buch im Regal stehen, hab es – ehrlich gesagt – (noch) nicht gelesen, da ich nicht mehr in der Babyphase stecke und das Thema von daher nicht mehr so interessant ist für mich. Ist wohl das einzige Buch, was ich von der Kürthy nicht gelesen habe.

Auf der Suche nach Dir selbst

Jedenfalls entdeckte ich vor ein paar Monaten das neue Buch der Autorin im Buchhandel: Neuland: Wie ich mich selber suchte und jemand ganz anderen fand . Ich dachte: „Super. Da hab ich wieder was zu lachen.“ Aber diese Lektüre ist ganz anders. Ich bin ehrlich. Hab erst schwer in dieses Buch hineingefunden. Es fängt nicht so lustig an wie die anderen Romane. Es ist auch kein Roman, sondern eher eine witzige Dokumentation des einjährigen Versuches der Autorin, sich selbst zu verwirklichen. Sie springt mit dem Buch mit auf den Trend der Selbstverwirklichung, zu der heutztage die perfekte Figur, ein faltenfreies, botoxgestrafftes Gesicht, Yoga sowie Selbstfindungsseminare gehören. Ein Jahr lang hat sich die Autorin diversen Selbstexperimenten unterzogen. Dazu gehören der Besuch eines Schweigeklosters, Survivaltraining im Wald, der erste Versuch mit Botox, Abnehmen und die Verwandlung zur Blondine mit Hairextensions.
Nachdem ich in den Rhythmus des Buches gefunden hatte, fand ich den persönlichen Selbstverwirklichungstrip der Autorin ganz witzig.

Fazit: Eine lustige, witzige Lektüre, die zum Nachdenken über den Selbstoptimierungswahn anregt. 

Meine Meinung: Du bist so okay, wie Du bist.

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