Der Countdown läuft: Familiendemo am 12. Mai 2019

Familiendemo gegen Kinderarmut

Familiendemo München – Entschieden gegen Kinderarmut

Familiendemo gegen Kinderarmut

Entschieden. Gegen Kinderarmut

Demo mit Laufkundgebung am Muttertag

Heute hat sich das Orgateam der Familiendemo gegen Kinderarmut zum vorletzten Mal getroffen. Flyer und Plakate haben wir über die ganze Stadt verteilt. Seit Oktober 2018 stecken wir in den Vorbereitungen für unsere erste große Familiendemo. Wir sind nur ein paar alleinerziehende Mütter, die bei einem Alleinerziehendentreffen in Haar auf die Idee kamen, gegen die Kinderarmut in München und Deutschland auf die Straße zu gehen. Und am 12.Mai ist es nun soweit. Die Demo findet statt! Um 14.30 Uhr geht es am Odeonsplatz los. Wir hoffen auf viele Teilnehmer.

Was wir fordern:

Wir sind für eine Kindergrundsicherung, gerechte Besteuerung von Alleinerziehenden, bezahlbaren Wohnraum, Abschaffung des Ehegattensplittings sowie mehr Kita- und Hortplätze. Auf viele Alleinerziehende wartet im Alter Armut. Wer ein Leben lang in Teilzeit arbeitet, hat im Alter nur eine kleine Rente. Und in München kommen noch die hohen Mieten hinzu. Nicht alle Väter zahlen Unterhalt an ihre Kinder. So sind Kinder, die nur bei Vater oder Mutter wohnen, auch von Armut bedroht. Es fehlt oft das Geld für Hobbies wie Musikunterricht oder Teilnahme am Vereinssport. Das Geld für Nachhilfe ist auch oft knapp. Dazu kommen Hänseleien von Mitschülern wie „Was fährt Deine Mutter denn für ein altes Auto?“ oder „Was habt Ihr denn für eine kleine Wohnung?“

Selbstverschuldete Armut?

Kinderarmut geht durch alle Schichten. Nicht nur Migranten oder Menschen in Handwerks- und Arbeiterberufen sind davon betroffen. Auch Mütter mit tollen Ausbildungen und Studienabschlüssen geraten nach Trennungen und Scheidungen in finanzielle Notlagen. Viele finden in München nach einer Trennung keine neue Wohnung mit nur noch einem Einkommen. Dazu kommen niedrigere Gehälter durch Teilzeitjobs. Vermieter bevorzugen in München Paare mit guten Jobs. Wer möchte da an eine Singlemama mit 2 Kindern vermieten? Die meisten Alleinerziehenden können aufgrund der schlechten Kinderbetreuung nicht Vollzeit arbeiten. Es gibt zu wenig Kita- und Hortplätze in der Stadt. Wer Vollzeit arbeiten möchte, braucht eine Betreuung bis ca. 17 oder 18 Uhr. Und nicht alle Singlepapas und -mamas haben Großeltern in der Nähe wohnen, die nachmittags auf die Enkel auf passen können.

Darum kommt alle zahlreich zu unserer Demo am 12. Mai und lasst uns kämpfen für ein besseres Leben für ALLE Kinder in dieser Stadt und in diesem Land!!

Unsere Familiendemo gegen Kinderarmut auf Facebook:
https://www.facebook.com/FamiliendemoMuenchen/

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